Es ist wieder so weit: Die Dividendensaison 2017 ist in vollem Gange. Viele Unternehmen geben ihren Jahresgewinn für 2016 bekannt und schütten einen Großteil dieser Gewinne nun an ihre Aktionäre aus. Für den langfristigen Gesamterfolg von Aktieninvestments sind Dividendenzahlungen mitentscheidend. International beträgt der Anteil an der langfristigen Gesamtrendite fast 50 %, auch in Europa beträgt der Anteil am Gesamtgewinn noch ca. 40 %. Vermutlich werden die Dividendenbeträge um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen, ein neuer Rekord.

Regelmäßige Dividenden führen dazu, dass Anteilseigner nicht allein auf Kursgewinne angewiesen sind, sondern auch regelmäßige Erträge mit ihrer Investition erzielen können. Gerade im aktuellen Zinsumfeld verschaffen Dividendenrenditen bei Aktien einen ganz wesentlichen Vorsprung vor klassischen Bank- und Sparanlagen. Zeit hilft nicht den Zinsanlegern, sondern den Aktionären.

Dies soll nicht bedeuten, dass Unternehmen, die keine Dividende ausschütten, deshalb nicht empfehlenswert sind. Wenn z. B. die Geschäftsleitung eines Unternehmens beschließt, den Gewinn im Unternehmen zu belassen, um anstehende Investitionen zu tätigen, so wird der Gewinn nicht als Dividende ausgezahlt, sondern es erhöht sich der Wert des Unternehmens und damit der Preis für die Aktie.

Aus diesen Gründen achten wir bei der Auswahl der Investmentfonds für Strategie-Depots und anderweitige Anlagen auf eine ausgewogene Mischung von Ertragsquellen – und die Ergebnisse zeigen uns, dass dieser Weg der richtige ist.

Ralf Lex

 

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